Ribbeck-Gedicht (von 1889)

Theodor Fontane erzählt in seiner Ballade die Geschichte des Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland. Die reale Figur ist Hans Georg von Ribbeck (1689–1759). Der Herr von Ribbeck verschenkt die Birnen seines Gartens an die Kinder des Dorfes. Sein Sohn jedoch ist geizig. Als der alte Ribbeck dem Tod nahe ist, bestimmt er, dass ihm eine Birne mit in sein Grab gelegt werde. So sprießt aus dem Grab ein neuer Birnbaum, von dessen Früchten sich die Kinder auch in Zukunft frei bedienen können. Aus der Gruft derer von Ribbeck wuchs tatsächlich ein Birnbaum. Dieser wurde 1911 von einem Sturm umgeworfen. Der alte Stumpf ist in der Dorfkirche von Ribbeck ausgestellt. Der heute an der Kirche zu besichtigende Birnbaum wurde im April 2000 neu gepflanzt und ist bereits der Birnbaum in 4. Generation.

Das Dorf

Ribbeck im Havelland