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Storchenwanderweg Beetzsee

Jedes Jahr im April beziehen tausende Weißstörche in ganz Brandenburg ihre Sommerdomizile auf Dächern oder Schornsteinen. In fast allen Dörfern rund um den Beetzsee können Sie Adebar entlang des Storchenwanderweges antreffen.
Von Brandenburg an der Havel führt der Weg ab dem Grillendamm straßenbegleitend bis Klein Kreutz. Hinter dem Ort wandern Sie entlang heckengesäumter Felder hinein in die weite Landschaft. Nach Querung der L911 führt ein schmaler Pfad durch das urwüchsige Katharinenbruch später durch Wald und über Feuchtwiesen bis nach Mötzow. Das Domstiftsgut Mötzow mit seinem schönen Gutshaus ist ein bekanntes Ausflugsziel mit Kunstmühle, Hofladen, Streichelzoo und Spielplatz. Von Bäumen gut beschattet geht es weiter entlang gutseigener Spargelfelder und Beerenpflanzungen bis nach Lünow. Zwischen Lünow und Ketzür besteht eine Abkürzung. Der Rundweg kann so in zwei Etappen gewandert werden.
Hier, am Oberen Beetzsee, zieht die Möweninsel Buhnenwerder die Blicke auf sich. Eine Infotafel informiert über die Besonderheit der früheren Möwenkolonie. Eingebettet in die havelländische Feldflur liegen die idyllischen Dörfer Päwesin und Bagow. Bei einer Rast auf dem Bagower Mühlenberg bietet sich ein grandioser Blick auf den Beetzsee und den Riewendsee. Beim Abstieg passieren Sie den Bereich der ehemaligen Sandgrube. Hier wurde früher Bausand abgebaut. Hinter dem Wohnplatz Vogelgesang durchwandern Sie das Bagower Bruch mit altem Buchen- und Eichenbestand. Der Weg führt teils als Naturlehrpfad um den verträumten Bruchsee.
Die obstbaumbestandenen Feldwege kurz vor Gortz bilden im Frühjahr ein blühendes Spalier. Nach einem kurzen, sandigen Anstieg zum Hasselberg grüßt Sie schon Ketzür am Horizont mit seiner prägnanten Bockwindmühle und der beachtenswerten Kirche. Über Butzow geht es stets dicht am Westufer des Beetzsees bis nach Radewege. Unterwegs bieten sich immer wieder schöne Ausblicke auf das Wasser. Das letzte Stück bis zur Innenstadt Brandenburgs wandern Sie nun teils straßenbegleitend teils nah am Seeufer.

Verlauf

Parken:
Parkplatz Ziegelstraße, Brandenburg an der Havel

Rastplätze:  
 
- Domstiftsgut Mötzow
- am Feldweg zwischen Mötzow und Lünow
- kurz vor Lünow
- Lünow Ziegeleiweg
- 2x  etwa 1km hinter Lünow
- an der L91 kurz vor Päwesin
- zwischen Bagow und Vogelgesang
- kurz hinter Ketzür am Radweg
- Butzow Fahrradrastplatz am Biber
- Radewege Seebrücke
- 2x Radewege Ziegelei

Spielplätze: 
      
- Domstiftsgut Mötzow
- Radewege Seebrücke
-  Brandenburg am Silokanal       

Geeignet für:
erfahrene Wanderer

Länge
52,7 km
Beschaffenheit

Sonnig/schattig:   
- sonnig: 28,9Km    (55%)
- schattig: 23,8Km  (45%)

Wegbeschaffenheit:   
- befestigt: 25,42Km
- verdichtet: 1,96Km
- unbefestigt: 25,32Km

Empfehlung

TIPP: Für eine 2-Tages Tour mit Übernachtung im „Norden“ empfiehlt sich am Tag 1 die rechte Seite der Seenkette mit ca. 27,4 km und am 2. Tag die linke Seite der Seenkette mit ca. 25,3 km zu wandern.

Wanderjenosse

Entdeckungen gibt es viele

Für Menschen, die genau hinschauen; die Understatement schätzen, die werden Brandenburg und speziell das Havelland als Wanderegion lieben. Keine andere Gegend gibt der Natur so viel Raum, zeigt erst auf dem zweiten Blick sein wahres Gesicht. Nehmen Sie sich Zeit für kleine Abenteuer und Entdeckungen.

Der Wanderjenosse hat das Havelland erkundet und seine Eindrücke in Wort und Bild liebevoll für Sie festgehalten.

www.wanderjenosse.de