Rundwanderung Beetzsee

Rund um den Beetzsee

Startpunkt ist die Stadt Brandenburg an der Havel. Die „Wiege der Mark Brandenburg“ blickt auf eine über  tausendjährige Geschichte zurück und der imposante Dom, das Rathaus mit dem Roland und die alte Stadtmauer sind beeindruckende Zeugnisse dieser bewegten Vergangenheit.

Der Weg führt über den Grillendamm und die Krakauer Straße stadtauswärts an der Brandenburger Vorstadtschleuse vorbei in Richtung Klein Kreutz, das man über den straßenbegleitenden und asphaltierten Wanderweg erreicht. Von der Dorfstraße biegt man links in den Mötzower Weg ab und wandert für die nächsten drei Kilometer an Feldern vorbei bis zur Straße, die nach Mötzow führt. Ab hier ist die Wanderung sehr gut ausgeschildert und markiert.
Die Landstraße überquert man geradeaus und kommt nach wenigen Metern in einen kleinen Wald. Links und rechts des Waldwegs erstrecken sich größere Teiche, die der Landschaft einen idyllisch-romantischen Charakter verleihen. Nach Überquerung eines kleinen Kanals und der Durchquerung eines Birkenwäldchens passiert man das Gelände der „Perspektivfabrik“. Hier bietet eine Badestelle die Möglichkeit zur Abkühlung.

Auf einem Wiesenweg direkt am Schilfgürtel des Beetzsees geht es weiter bis man am Wegweiser rechts abbiegt und durch offene Landschaft wandernd Mötzow erreicht. Über das Gelände des Domstiftgutes Mötzow erreicht man die zum Gut gehörenden Spargelfelder, die beidseitig des von  Bäumen gesäumten Weges liegen. Nach etwa sechs Kilometern biegt man links in den asphaltierten Radweg nach Lünow ab. Man passiert das Dorf und durch eine sumpfige Wiesenlandschaft führt der Weg nach Ketzür auf der anderen Uferseite des Beetzsees.

In Ketzür lohnt eine Besichtigung der denkmalgeschützten Bockwindmühle, die sich am Dorfrand etwas abseits des Storchenwanderweges befindet. Die folgenden zwei Kilometer bis nach Butzow verlaufen auf befestigem Weg vorbei an Feldern und Wiesen. Dem straßenbegleitenden Weg folgend erreicht man nach einem weiteren Kilometer das am Ufer gelegene Radewege. Direkt am Wasser laden Bänke zu einer Rast ein.

Hat man Radewege hinter sich gelassen, wandert man an der Straße entlang nach Brielow. Auf Höhe des Yachthafens biegt man links ab und bewegt sich wieder auf das Ufer zu. An einer kleinen Siedlung vorbei erreicht man schließlich die Abzweigung nach Brielow. Wer sich dort die über 400 Jahre  alte Schwedenlinde ansehen will, biegt rechts ab, geradeaus führt der Weg weiter nach Brandenburg an der Havel, das man nach 5 Kilometern wieder erreicht.

 

 

Verlauf
  • Brandenburg an der Havel
  • Klein Kreutz
  • Mötzow
  • Lünow
  • Ketzür
  • Radewege
  • Brandenburg an der Havel
Länge
37 km
Beschaffenheit
  • naturnahe und asphaltierte Wege
  • Wanderung ist ausgeschildert
  • Wegemarke: Grüner Storch auf weißem Grund

 

 

Anbindung

Anbindung an weitere Wanderwege

  • Elbe-Havel Wanderweg

Anbindung an den Nahverkehr

  • Brandenburg an der Havel RE 1 (Magdeburg - Cottbus) und RB 51 (Brandenburg an der Havel - Rathenow)
  • In den Dörfern entlang der Route besteht Anschluß an den Busverkehr.
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