Rundwanderweg Sielmann

Durch unberührte Natur

Die über 3.500 ha große Döberitzer Heide ist ein einmaliges Naturparadies und eine Oase unberührter Wildnis vor den Toren Berlins. Das ehemalige militärische Übungsgelände - seit 2004 im Besitz der Heinz Sielmann Stiftung – beherbergt über 5.000 andernorts vielfach verdrängte Tier- und Pflanzenarten und steht unter Naturschutz.

Der 23 km lange Rundweg durch das sandige Dünengelände führt entlang ausgedehnter Heideflächen, die von der charakteristischen Besenheide geprägt werden, am Feuchtgebiet Ferbitzer Bruch vorbei und durch lichte Waldgebiete mit ihrem Bestand an Eichen und Birken. Mit ein wenig Glück kann man Wisente, Przewalski-Pferde oder Rotwild während der Wanderung beobachten. Auf etwa der Hälfte der Strecke befindet sich der Aussichtsturm am Finkenberg. Auf der höchsten Erhebung der Döberitzer Heide errichtet, ermöglicht der 13 m hohe Turm einen prächtigen Panoramablick bis nach Berlin und über das Havelland.

Entlang der Strecke gibt es ein Dutzend Rastplätze, eine Möglichkeit zur gastronomischen Einkehr besteht auf der gesamten Wanderung jedoch nicht. Wasser und Verpflegung sollten also in ausreichender Menge mitgeführt werden.

Bitte halten Sie sich aus Gründen des Naturschutzes und für die eigene Sicherheit an die Verhaltensregeln im Gelände.

Verlauf

Ab Parkplatz zu Fuß Richtung Naturparkzentrum, von dort der Beschilderung („Zum Runderwanderweg“) folgen.

Länge
23 km
Beschaffenheit
  • naturbelassener Sandweg
  • der Weg ist mit einem roten Punkt ausgeschildert

 

 

Anbindung

Anbindung an den Nahverkehr

  • Elstal RE 4 (Rathenow - Ludwigsfelde) und RB 13 (Wustermark - Spandau)
Empfehlung

Wir empfehlen Ihnen die Freizeitkarte „Döberitzer Heide, Spandau, Grunewald"

Maßstab 1:35.000

Verlag Dr. Barthel

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Impressionen am Weg
Sielmanns Naturlandschaft

Ein Naturerlebnis der besonderen Art verspricht Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide. In der wertvollen Offenlandschaft mit Heiden und Sandflächen ist ein wildnisähnliches Naturschutz- und Naherholungsgebiet mit großen Weidetieren wie Przewalski-Pferden und Wisenten entstanden.

 

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