
Fischer und Jäger schätzen das Havelland für seine Vielfalt. Die sandigen Böden zwischen den vielen Seen und Flussarmen forderten von den frühen Siedlern dagegen viel Einfallsreichtum. Noch heute wird die regionale Speisekarte ganz besonders aus den drei frischen Elementen Fisch, Wild und Kartoffel gebildet. Zahlreiche Küchenchefs beleben diese Tradition mit kreativen Variationen. Auch der beliebte Spargel lockt immer wieder aufs Neue zum Spargelessen ins Havelland. Die einfallsreiche Kulinarik der Region beschreibt Ilse Gräfin von Bredow in ihrem berühmten Roman „Kartoffeln mit Stippe“.

Wildgerichte - von bodenständig bis extravagant - kann man während der Havelländer Wildwochen vom 20. Oktober bis 04. November 2012 in vielen Restaurants des Havellandes genießen. Wildbret aus heimischen Revieren vom Damwild, Wildschwein, Reh, Hase, Fasan, Ente oder Taube hat im Herbst Saison, wenn das Jagdjahr seinen Höhepunkt erreicht. Lassen Sie sich verwöhnen und überraschen, was man so alles aus frischem Wildbret machen kann!
Nicht nur mit Kulinarik wird aufgewartet, verschiedene Gastronomen bieten viel mehr. So gibt es u.a. Musik, Tipps zur Wildverarbeitung sowie Anekdoten und Geschichten rund um das Jagdvergnügen.